Lukas Buchli - Professional Mountainbiker

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Nov 16 Was macht eigentlich der Buchli?

Was macht eigentlich der Buchli, der seinen Rücktritt erklärt hat? Ist dem nicht langweilig?

Fragen, die ich sehr oft zu hören bekomme. Ja, was mache ich eigentlich? -Ich mache das, was ich all die Jahre zuvor nach Saisonschluss auch schon gemacht habe. Ich erhole mich von den Strapazen der Saison, ich ordne, verarbeite, verdaue. Ich pflege mein soziales Umfeld und ich esse und trinke ungesunde Dinge. Ich gebe meinem Körper Ruhe und geniesse ab und an etwas Sport, just for fun. Ich mache Dinge, für die die Zeit während der Saison fehlt. Ich verkaufe ein paar Bikes (bei Interesse melden ;-)) und ab und an gibt es kleine Verpflichtungen, Auftritte, Vorträge in den Farben von BiXS. In der Nacht träumt es viel von den Rennen und der Körper meldet sich mit kleinen Gebrechen da und dort. Es verarbeitet eben.
Und klar, ich beschäftige mich mit meiner Zukunft, wie all die Jahre zuvor auch schon, einfach mit dem Unterschied, dass es sich nicht mehr um Trainingslager, Rennkalender, Materialfragen und Aufbaupläne dreht, sondern um meine neue berufliche Ausrichtung. Wie viel und wo genau will und kann ich in Zukunft arbeiten?
Vor Jahren erklärte ich den November zu meinem Lieblingsmonat. Diese Zeit, dieses Verarbeiten, dieses Loslassen, um sich dann wieder neu zu bündeln, das gefällt mir und das geniesse ich auch.

Vorletzte Woche fand die Auswertungssitzung des Nationalpark Bike Marathons statt, auf dessen 15. Austragung wir uns alle doch schon jetzt freuen. Ich durfte beisitzen und erfahren, was gelebter Bikesport auch noch sein kann! Auf der Zugfahrt ins Engadin schrieb ich Gedanken zu meiner Karriere nieder. Ich möchte sie nun hier weitergeben.
Ich wünsche allen einen guten November. Es gibt immer Dinge zu verarbeiten und los zu lassen. Macht es, es wirkt befreiend und gibt Energie für Neues.

Das Adrenalin pumpt durch die Adern,
im Ziel so oft das grosse Hadern,
doch wenn und wäre gibt es nicht,
das lehrte mich so manch Geschicht.

Viel Egoismus und viel Schmerz,
und ein viel zu grosses Herz.
Viel Verzicht auf viele Sachen,
die ich gerne würde machen.

Im Training oft allein mit mir,
da fragt es mich, was tust du hier?
Was auch die Zukunft alles bringe,
es gibt gewiss noch andre Dinge.

All die Fights in all den Rennen,
all die Menschen die mich kennen,
diese Power in den Beinen,
ich wer`s vermissen, ich werd weinen.

Doch auch viel müde und viel Stress,
in diesem viel zu engen Dress.
Ich lebte oft auf Messers Schneide,
auf dieser unbequemen Bleibe.

Was in Erinnerung bleibt liegen,
ist das Reisen und das Siegen,
auch viel Freiheit und Natur
und oftmals Lebensfreude pur.

So bin ich nun mit mir im Reinen,
und all die Leute die jetzt meinen,
fahr doch weiter, Mann mit Hut!
Es passt wie`s ist und es ist gut!

Bildergalerie: Tour mit David aufs Günerhorn (2851) vom 8. Nov. 2015. Rechtzeitig zum Sonnenaufgang um 7:20 Uhr auf dem Gipfel. Grossartig!

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